Frank Liermann
30. March 2026
Ich wollte an einem Donnerstag um 16:40 (geöffnet bis 17:30) bei meinem Motorrad eine HU machen lassen. Nachdem ich gefragt wurde, was ich brauche, kam die Antwort vom Prüfer: "Bei den Temparaturen setze ich mich nicht aufs Motorrad" (es waren über 10 Grad) "und außerdem ist die Straße feucht" (ja, es hatte zuvor geregnet). "Und da hinten stehen noch drei Autos" sagte mir noch der Prüfer mit dem Hinweis, daß er ja pünktlich Feierabend machen wolle. Auf meine Anmerkung, daß der Umgang nicht besonders kundenorientiert sei (ich als Selbständiger bin auch zu späterer Uhrzeit für meine Kunden da und ich hatte mir extra Zeit genommen für die HU. Außerdem ist eine Terminvereinbarung bei DEKRA ja gar nicht möglich) und ich nicht einfach wieder auf Verdacht hinfahren könne, kam nur die Antwort: "Ich bin ja Angestellter". Daraufhin bin ich zu KÜS gefahren und da war die Sache in einer Viertelstunde erledigt. Das nächste mal fahre ich gleich mit meinen privaten und meinen Gebrauchtwagen zu KÜS. Das Vorgehen des DEKRA-Prüfers ist für mich absolut inaktzeptabel: Entweder ich muss einen Kunden auch bedienen oder ich muss eine Terminvereinbarung zulassen. Außerdem muss kommuniziert werden, daß Motorräder nur bei schönem Wetter geprüft werden.